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Das kleine A-B-C des Brandschutzes
Brandschutzunterweisung - Ausbildung zum Brandschutzhelfer - Brandschutzbeauftragter 

Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung (jährlich) aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern. Ein gut ausgebildeter Brandschutzbeauftragter kann nachhaltig zum Unternehmenserhalt beitragen.

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich somit unter anderem aus folgenden Rechtsgrundlagen:

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): § 10 Abs. 2 „Erste Hilfe und sonstige Notfallmaßnahmen“
  • Unfallverhütungsvorschrift: „Grundsätze der Prävention“ (BGV/GUV-V A1) § 22 Abs. 2 „Notfallmaßnahmen“
  • Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR): ASR A2.2 „Maßnahmen gegen Brände“ Abschnitt 6.2 „Brandschutzhelfer"
  • BGI 5182 (Februar 2014, BGI/GUV-I 5182), Information Brandschutzhelfer Ausbildung und Befähigung
Die notwendige Anzahl von Brandschutzhelfern ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung. Ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ist bei normaler Brandgefährdung nach ASR A2.2 (z.B. Büronutzung) in der Regel ausreichend. Je nach Art des Unternehmens, der Brandgefährdung, der Wertekonzentration und der Anzahl der während der Betriebszeit anwesenden Personen (z.B. Mitarbeiter, betriebsfremde Personen, Besucher und Personen mit eingeschränkter Mobilität) kann eine deutlich höhere Ausbildungsquote für die Entstehungsbrandbekämpfung sinnvoll sein.
Inhalt der Brandschutzhelfer-Ausbildung sind der sichere Umgang mit und der Einsatz von Feuerlöscheinrichtungen zur Bekämpfung von Entstehungsbränden ohne Eigengefährdung und zur Sicherstellung des selbstständigen Verlassens (Flucht) der Beschäftigten sowie der vorbeugende Brandschutz.

In vielen Bereichen des Gewerbes, der Industrie und der unterschiedlichen Dienstleistungsunternehmen wird die Bestellung von Brandschutzbeauftragtenzunehmend von Brandschutzdienststellen ganz konkret gefordert. Dessen ungeachtet ist jeder Arbeitgeber verpflichtet, für den Schutz der sich im Unternehmen befindlichen Personen zu sorgen. Er ist deshalb gut beraten, wenn er nicht nur die Aufgaben des Arbeitsschutzes, sondern auch die Aufgaben des Brandschutzes an geeignete Personen delegiert.

Typische Aufgaben des Brandschutzbeauftragten sind beispielsweise das Aufstellen bzw. Aktualisieren der Brandschutzordnungen, das Planen, Organisieren und Durchführen von Räumungsübungen, die Überwachung der Instandhaltung brandschutztechnischer Einrichtungen im Betrieb, Teilnehmen an behördlichen Brandschauen und Durchführen von internen Brandschutzbegehungen sowie Vorschläge für die Beseitigung von brandschutztechnischen Mängeln.
Unsere Angebote:
- Brandschutzunterweisung (jährlich)
- Brandschutzhelferausbildung
- Brandschutzhelferauffrischung (alle 3 - 5 Jahre)
- Handfeuerlöschertraining
- Übernahme des "Brandschutzbeauftragten" in Ihrem Unternehmen.

Fragen Sie noch heute nach einem individuellem Angebot. Bevor´s brenzlich wird.
 

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